Sammlung von Newsfeeds

Ausstellung “Sequenzen – Erinnerung – Wechsel. Den NSU-Komplex kontextualisieren.”

linksnavigator.de - vor 7 Stunden 45 Minuten
26.03.2018 - 19:00Klapperfeld, Klapperfeldstr. 5, Frankfurt

Das Bündnis “Kein Schlussstrich Hessen” zeigt vom 26. März bis zum 23. April 2018 die Ausstellung “Sequenzen – Erinnerung – Wechsel.

Gegen den Neonazi-Event in Wetzlar

linksnavigator.de - vor 8 Stunden 13 Minuten
Kein ruhiges Fleckchen für Nazis!24.03.2018 - 10:00Stadthalle Wetzlar

Am 24.03.2018 plant die NPD ein als Wahlkampfveranstaltung verkapptes Nazikonzert in der Stadthalle von Wetzlar. Vor Ort regt sich zivilgesellschaftlicher Protest und auch aus Frankfurt werden sich Antifaschist*innen an Protesten und Aktionen beteiligen.

FRIEDEN UND GERECHTIGKEIT IM HEILIGEN LAND

linksnavigator.de - 19. März 2018 - 10:43
Podiumsgespräch mit Abgeordneten der Bundestagsfraktionen06.05.2018 - 19:00TITANIA, Basaltstr. 23, 60487 Frankfurt

Podiumsgäste: Christine Buchholz (DIE LINKE), Alexander Müller (FDP), Martin Rabanus (SPD), Wolfgang Strengmann-Kuhn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Bettina Wiesmann (CDU)

Tag der offenen Tür am 25. März 2018 im Exzess und Stadtteilbüro

linksnavigator.de - 19. März 2018 - 7:52
Mit Film, Theater und Filmveranstaltung25.03.2018 - 14:00Exzess und Stadtteilbüro, Leipziger Straße 91 Frankfurt

Anstoß für diese gemeinsame Aktivität ist der Verkauf des Grundstücks Leipziger 93, also unsere Nachbargrundstücks, und seine geplante und jetzt begonnene Bebauung mit hochpreisigem „Wohnraum". Es geht hier weniger um Wohnen, sondern um Vergoldung von Investitionen.

„Tour de Révolte et Répression“ am Tag der Politischen Gefangenen

Interventionistische Linke (iL) - 16. März 2018 - 17:13
Macht mit beim Auto-/Fahrrad-Korso an Orte von Widerstand und Unterdrückung


Sonntag, 18.03.2018 - 14:00
JVA Preungesheim, Homburger Landstraße., Frankfurt
18. März – Aktionstag Solidarität mit den Politischen Gefangenen: gegen staatliche Unterdrückung und für die Revolte

Dieser Aktionstag wurde 1995 initiiert, weil Solidarität mit unseren gefangenen Genoss*innen und den Betroffenen von Repression nicht nur Sache einiger Antirepressionsgruppen und Solikomitees sein kann. Er bietet uns die Gelegenheit gemeinsam auf die Straße zu gehen.
Das Datum ist nicht zufällig gewählt: Am 18. März 1871 wurde die Pariser Commune proklamiert – und dieser Tag danach in der entstehenden Arbeiter/innenbewegung als Tag der Pariser Commune in Erinnerung gehalten. Seit 1923 wurde der Tag, bis zum Sieg des Nazifaschismus, auch von der Roten Hilfe als Tag der politischen Gefangenen begangen.
18. März 2018: „Tour de Révolte et Répression“
Start: 14 Uhr Kundgebung Knast Preungesheim
In diesem Sinne wird es am 18.3.2018 in Frankfurt eine mobile Demonstration als Fahrrad- und Autocorso geben. Wir werden Orte ansteuern die für die Repression stehen, aber auch für gemeinsame Kämpfe.
Mit Fahrrädern, Rollern, Autos und Transportern – mit Pauken und Trompeten,mit Fahnen und Transparenten gehen wir auf AgitProp-Rundfahrt der Solidarität an Orte von Unterdrückung und Rebellion in Frankfurt mit einem sichtbaren und lärmenden Konvoi.

Mehr Infos: https://solidays.noblogs.org

Tags: 18MRZAktionstag
Kategorien: NoTroika-Gruppen

„Tour de Révolte et Répression“ am Tag der Politischen Gefangenen

linksnavigator.de - 16. März 2018 - 8:01
Auto-/Fahrrad-Korso an Orte von Widerstand und Unterdrückung18.03.2018 - 14:00JVA Preungesheim, Homburger Landstraße., Frankfurt

18. März – Aktionstag Solidarität mit den Politischen Gefangenen: gegen staatliche Unterdrückung und für die Revolte

Krieg in Afrin - Made in Germany

linksnavigator.de - 12. März 2018 - 6:59
RednerInnen: Aktivist von Azadî e.V., Asta Frankfurt, YXK Frankfurt a.M. 21.03.2018 - 18:30Café KOZ - Campus Bockenheim. Mertonstraße 26-28, 60325 FFM

Am Samstag, dem 20. Januar 2018, hat die türkische Armee zusammen mit verbündeten, islamistischen Verbänden ihren Überfall auf die Demokratische Föderation Nordsyrien offiziell begonnen.

Demonstration: Solidarität mit Afrin

linksnavigator.de - 9. März 2018 - 14:27
24.03.2018 - 14:00Hauptwache, Frankfurt

Wir, ein Bündnis aus linken Gruppen, Vereinen und Gewerkschaften im Großraum Frankfurt, wollen dem Massaker an KurdInnen nicht länger tatenlos zusehen, sondern mit einer überregionalen Demonstration am 24.

Kurdisches Neujahrsfest im Zeichen der Solidarität mit Afrin

linksnavigator.de - 9. März 2018 - 9:25
Frankfurt in kurdischen Farben & Fahnen: #Lappenkrieg21.03.2018 - 00:01Frankfurt

Zeigen wir der ganzen Stadt unser eindeutiges Nein zur deutschen Unterstützung des Krieges der Türkei gegen Afrin, zu deutschen Waffenlieferungen, dem EU-Türkei-Flüchtlingsdeal und der Kriminalisierung des kurdischen Befreiungskampfes. 

Abschiebeknast Darmstadt

linksnavigator.de - 5. März 2018 - 17:59
Aktive aus dem Bündnis Community4All Darmstadt berichten.14.03.2018 - 20:00Bildungsraum, Schönstr. 28, Frankfurt

Das Innenministerium plant in Darmstadt-Eberstadt einen Abschiebeknast mit 50 Haftplätzen für Geflüchtete aus Hessen zu schaffen.

100 Jahre Frauen*wahlrecht... Wir wollen mehr!

Interventionistische Linke (iL) - 5. März 2018 - 15:45
[iL*]-Plakatserie aus gegebenen Anlass

100 Jahre Frauen*wahlrecht
...und noch immer keine sexuelle Selbstbestimmung

Nackte Brüste und Hintern machen Werbung für Autos und Billigcomputer. Und retuschierte Models lächeln makellos für die teure Anti-Falten-Creme. Unter dem Motto „Sex sells“ werden vor allem weibliche* Körper zu Objekten und Waren gemacht – Hauptsache, sie sind jung, gesund, dünn und (nach geltendem Maßstab) schön. Die Folgen: Frauen* und Mädchen* versuchen (ihre) Körper zu optimieren, um diesen gesellschaftlichen Normen zu entsprechen.
Sexualität wird kapitalistisch vermarktet und gleichzeitig tabuisiert. Statt einen selbstbestimmmten, offenen Umgang mit der eigenen Sexualität zu erlernen, sind junge Menschen mit traditionellen, heterosexuellen Rollenerwartungen konfrontiert: hier das sexy, aber enthaltsame Girl, dort der unemotionale und zugleich erfahrene Eroberer.
Ein gleichberechtigter Umgang mit Sexualität sieht anders aus!

Wir kämpfen für...
...ein Ende des kapitalistischen Zugriffs auf den weiblichen* Körper!
...ein gesellschaftliches Klima, in dem offen über sexuelle Wünsche und die eigenen Grenzen gesprochen werden kann!
...kostenlose Verhütungsmittel, HIV-Prävention und eine emanzipatorische sexuelle Bildung!
...Arbeitnehmer*innen-Rechte für Sexarbeiter*innen und ein Ende der konservativen Sexualmoral!
...die Anerkennung aller auf Gleichberechtigung beruhenden Beziehungen!

100 Jahre Frauen*wahlrecht
...und noch immer kein Recht auf körperliche Selbstbestimmung

In Deutschland ist ein Schwangerschaftsabbruch nach wie vor eine Straftat und nur unter bestimmten Bedingungen straffrei. Deshalb lernen Ärzt*innen zumeist in ihrer Ausbildung nicht, wie sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen können.
Gerade in ländlichen Gebieten gibt es wenig bereitwillige Ärzt*innen: Eine flächendeckende Versorgung ist nicht gewährleistet. Die Kosten für den Eingriff werden von den Krankenkassen nur in Ausnahmefällen übernommen. Schwangerschaftsabbrüche muss mensch sich also leisten können. Damit ist das Recht auf körperliche Selbstbestimmung auch eine Klassenfrage. Schluss damit!
Ob Kinder oder keine – bestimmen wir alleine!

Wir kämpfen für...
...die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Abschaffung der Paragraphen 218 und 219 StGB!
...die bedingungslose Kostenübernahme von Schwangerschaftsabbrüchen und von Verhütungsmitteln auch für Frauen über 21!
...freiwillige Beratungsangebote!
...einen flächendeckenden Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen!

100 Jahre Frauen*wahlrecht
...und noch immer kein Recht auf die Wahl des eigenen Geschlechts

Missachtung, Übergriffe, Mord: Menschen, die nicht eindeutig als Mann oder Frau zuzuordnen sind, sind alltäglicher Gewalt ausgesetzt. Noch immer wird Trans*- und Inter*-Personen massiv erschwert oder sogar unmöglich gemacht, das eigene Geschlecht rechtlich anerkennen zu lassen. Für die Anerkennung des eigenen Geschlechts müssen sich Trans*-Personen aktuell durch Gutachten für krank erklären lassen. Letztendlich entscheidet jemand anderes über die eigene Identität. Zwar wurde letztes Jahr erkämpft, dass Inter* das Recht haben, nicht durch den Staat gewaltvoll in die zweigeschlechtliche Ordnung eingepasst zu werden. Doch noch immer fehlt eine verbindliche gesetzliche Regelung, die gleiche Rechte garantiert.
Welches Geschlecht oder wie viele – ist die eigene Entscheidung!

Wir kämpfen für...
...ein umfassendes gesetzliches Selbstbestimmungsrecht über das eigene Geschlecht statt weiterer Pathologisierung - denn: Ein Geschlecht oder Viele sind keine Krankheit!
...das Verbot von chirurgischen Eingriffen/geschlechtsangleichenden Operationen an nicht-zustimmungsfähigen Personen!
...die Entschädigung der Betroffenen von unfreiwilligen operativen Eingriffen!
...die Kostenübernahme bei selbstgewählten Geschlechtsanpassungen und Hormonbehandlungen!
...eine Darstellung von Geschlechtervielfalt im gesamten Bildungssystem und im öffentlichen Raum!

100 Jahre Frauen*wahlrecht
...und noch immer sind Frauen* und LGBTIQ besonderen Gewaltverhältnissen ausgesetzt

Jede 5. Frau* in Deutschland war mindestens einmal in ihrem Leben einem sexualisierten Übergriff ausgesetzt. Jede dritte Frau weltweit wird in ihrem Leben Opfer von sexualisierter Gewalt. Diese Gewalt findet meistens im Nahbereich, wie der Familie, statt. Auf der Flucht und im Krieg spitzen sich diese Dynamiken noch zu – Vergewaltigungen von Frauen* sind Teil von Kriegsstrategien. Sexualisierte Gewalt ist folglich ein grundlegendes Problem patriarchaler Gesellschaften, die Weiblichkeit abwerten und zu Objekten degradieren. Sie ist kein Problem, das mit Geflüchteten und Migranten importiert wird, sondern alltägliche Realität in Deutschland.
Patriarchale Gewalt richtet sich zudem gegen all jene, die sich nicht in das gesellschaftlich konstruierte Zwei-Geschlechter-Modell pressen lassen. Mehr als 25% der LGBTIQ in Europa wurden in den vergangenen fünf Jahren Opfer von Gewalt. Homo- oder transfeindlich motivierte Kriminalität wird von der Polizei nicht erfasst, es gibt keine spezielle Gesetzgebung, die Hassverbrechen gezielt bestraft.
Nein heißt Nein!!! Für das Recht auf Unversehrtheit!!!

Wir kämpfen für...
...ein Sexualstrafrecht, das parteiisch die Opfer sexualisierter Gewalt schützt – auch bei fehlendem Aufenthaltstitel!
...eine Sexualpädagogik, die Konsensprinzip und kritische Reflexion patriarchaler Männlichkeitsbilder vermittelt!
...mehr Schutzräume wie Frauenhäuser und kostenfreie Beratungs- und Therapieeinrichtungen für Frauen und LGBTIQ, auch im ländlichen Raum!
...die konsequente Anerkennung spezifischer Fluchtgründe für Frauen* und LGBTIQ!

100 Jahre Frauen*wahlrecht
...und noch immer Ausbeutung, soziale Ungleichheit und geschlechtliche Arbeitsteilung

Frauen* in Deutschland verdienen im Schnitt nicht nur deutlich weniger, sie verrichten im Durchschnitt auch immer noch doppelt so viel unbezahlte Sorgearbeit wie Männer – und das bei immer weiter steigenden Erwerbsarbeitsvolumen. Auch bei der bezahlten Care-Arbeit in Kitas, in der Sozialen Arbeit, in der Alten- und Krankenpflege stellen Frauen* einen Großteil der oft prekär und schlecht bezahlten Beschäftigten. Weltweit verlassen jedes Jahr Millionen von Frauen* ihre Familien, um sich in Westeuropa und anderen Ländern des globalen Nordens für wenig Geld und unter häufig schlechten Arbeitsbedingungen um fremde Kinder und Pflegebedürftige zu kümmern. Schluss mit der traditionellen geschlechtlichen Arbeitsteilung – für eine globale Care Revolution!

Wir kämpfen für...
...die Umverteilung von Sorge-Arbeit und ihre materielle und symbolische Aufwertung!
...die radikale Verkürzung der Lohnarbeitszeit!
...eine bedürfnisorientierte und flächendeckende soziale Infrastruktur für Alle!
...die verbindliche Umsetzung von weltweiten Arbeitsrechtsstandards für Care-Arbeiter*innen!

Tags: 8. MärzFrauen*kampftag
Kategorien: NoTroika-Gruppen

Für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung!

Interventionistische Linke (iL) - 5. März 2018 - 13:20
PM der [iL*]-F zur Protestaktion gegen christliche Abtreibungsgegner von ProFamilia

Seit Aschermittwoch belagert die Initiative „40 Tage für das Leben“ mit ihren fundamentalistischen Christinnen und Christen die Beratungsstelle ProFamilia in Bockenheim während ihrer Öffnungszeiten. Heute haben wir ihrer Gängelei der zur Beratung gehenden Frauen* unsere politische Forderung auf körperliche Selbstbestimmung entgegengesetzt.

Mit einer kreativen Aktion hat die Interventionistische Linke Frankfurt sich dem Protest, der bisher hauptsächlich durch eine Person getragen wird, angeschlossen und damit vorübergehend am heutigen Montagmorgen die Mahnwache verhindert. Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung und des Versammlungsrechts positionieren sich die christlichen Fundamentalist*innen direkt gegenüber der Beratungsstelle von ProFamilia. Mit Plakaten behangen und auf Knien betend und singend verunmöglichen diese nun seit Wochen die Arbeit von ProFamilia und setzen die beratungssuchenden Frauen unter Druck. Frieda Blank von der Interventionistischen Linken Frankfurt beklagt: „Die Frauen* werden regelrecht gegängelt, was dazu führt, dass das Recht der Frauen* auf eine unabhängige Beratung erheblich eingeschränkt wird.“ Besonders schwerwiegend ist dies, da die Beratung nicht freiwillig ist, sondern gesetzlich vorgeschrieben, um überhaupt einen Abbruch vornehmen lassen zu können.

„Bei unserer Aktion ging es zwar darum, uns auf die Seite all jener zu stellen, die ihr Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch wahrnehmen wollen – es ging uns aber nicht darum, das geltende Recht zu verteidigen. Wir wollen weiter voranschreiten im Kampf um das Recht auf körperliche Selbstbestimmung: Wir kämpfen für das uneingeschränkte Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch.“ Bekräftigt Blank ihre Position.

Das derzeit geltende Recht zu Schwangerschaftsabbrüchen (§§ 218 und 219 StGB) regelt nur die Straffreiheit unter bestimmten Bedingungen. Die Folgen daraus sind jedoch gerade für die betroffenen Frauen* nach wie vor eklatant. So lernen angehende Ärzt*innen in ihrer Ausbildung nicht, wie sie einen Schwangerschaftsabbruch durchführen. Und auch moderne und weniger invasive Techniken und Medikamente zum Schwangerschaftsabbruch sind entweder nicht bekannt oder in Deutschland nicht legal erhältlich. Gerade in ländlichen Gebieten ist eine medizinische Versorgung für Frauen*, die eine Abtreibung vornehmen lassen wollen oder eine unabhängige Beratung suchen, nicht gewährleistet. „Wir haben für unsere Aktion den Kleiderbügel als Symbol verwendet, denn dieser steht für all jene Schwangerschaftsabbrüche in der Geschichte und auch heute noch, die selbst vorgenommen werden mussten und müssen. Es ist demnach ein Symbol für die ausweglose Situation von Frauen*, für ihre Entschlossenheit und ihren Leidensweg, der bis zum Tod führen kann.“ Beschreibt Frieda Blank die Aktion der Interventionistischen Linken Frankfurt.

Frauen* und ihre Körper sind in unserer Gesellschaft derzeit wieder verstärkt das Spiel- und Kampffeld konservativer, rechter und fundamentalistischer Kräfte. Die Forderung nach Selbstbestimmung ist damit immer eine politische, die sich gegen traditionelle Rollen- und Geschlechterbilder richtet. Dazu erklärt Blank: „Es gilt der Stigmatisierung und Entrechtung entschieden entgegenzutreten und der Tabuisierung von Schwangerschaftsabbrüchen entgegenzuwirken, um die Frauen* darin zu bestätigen, eine Entscheidung zu treffen, die nur sie etwas angeht und nur ihren Körper und ihr Leben betrifft. Denn ob Kinder oder keine, entscheiden wir alleine.“

Download: PM der [iL*]-F zur Protestaktion gegen christliche Abtreibungsgegner von ProFamilia

Für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung! /
Flugblatt zur Aktion bei ProFamilia

In Deutschland ist ein Schwangerschaftsabbruch nach wie vor eine Straftat und nur unter bestimmten Bedingungen straffrei. Die Hürden zu diesem Schritt sind im Gesetz festgeschrieben. Der Schwangerschaftsabbruch ist demnach nur straffrei, wenn eine mindestens drei Tage zurückliegende Schwangerschaftskonfliktberatung nach § 219 StGB nachgewiesen werden kann. Diese Beratung wird unabhängig nur durch ProFamilia angeboten. Aus diesem Grund ist ProFamilia mit ihren lokalen Beratungsstellen immer wieder Angriffen von Abtreibungsgegner*innen ausgesetzt.

Auch derzeit sind die Beratungsstellen von ProFamilia von Abtreibungsgegner*innen belagert, die ihre unabhängige Beratungsarbeit zu körperlicher und sexueller Selbstbestimmung und Gesundheit, die weit über die Schwangerschaftskonfliktberatung hinaus geht, erheblich beeinträchtigen. Denn im Rahmen der Initiative „40 Tage für das Leben“ konnten fundamentalistische Christinnen und Christen täglich eine Mahnwache von 9 bis 15 Uhr vor den Beratungsstellen anmelden.
Das hat vor allem Folgen für all jene, die zum Beratungsgespräch gehen (müssen), ganz gleich, ob sie diese Entscheidung bereits für sich gefällt haben, oder noch unentschlossen sind. Es ist daher unzumutbar, dass die Frauen*, im Rahmen dieser angemeldeten Mahnwachen vor den Beratungsstellen von ProFamilia, mit der Moralvorstellung dieser Fundamentalist*innen unter psychischen Druck gesetzt und damit eingeschüchtert und in ihrem Recht auf eine unabhängige Beratung erheblich eingeschränkt werden.
Es geht jedoch nicht nur darum, das geltende Recht zu verteidigen, was uns die §§ 218 und 219 an Selbstbestimmung gewähren, sondern weiter voranzuschreiten in dem Kampf um das Recht auf körperliche Selbstbestimmung und damit das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch. Denn die Folgen dieser gesetzlichen Einschränkungen in Bezug auf den Schwangerschaftsabbruch sind eklatant. Ärzt*innen lernen in ihrer Ausbildung nicht, wie sie einen Schwangerschaftsabbruch durchführen. Moderne, weniger invasive Techniken und Medikamente zum Schwangerschaftsabbruch, sind entweder nicht bekannt oder in Deutschland sogar illegal. Immer wieder sind Ärzt*innen, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen den Anfeindungen von Fundamentalist*innen ausgesetzt oder werden strafrechtlich verfolgt, weil sie ihre ärztliche Informationspflicht ernst nehmen. Gerade in ländlichen Gebieten gibt es wenige bereitwillige Ärzt*innen, die eine Abtreibung vollziehen wollen, weshalb eine flächendeckende Versorgung für Frauen* nicht gewährleistet ist. Zusätzlich zu den Kosten der Anreise zu Beratungseinrichtungen kommen dann noch die Kosten für den Eingriff hinzu, da die Krankenkassen diese nur in Ausnahmefällen z. B. bei Gewaltverbrechen übernehmen. Daher ist das Recht auf körperliche Selbstbestimmung auch eine Klassenfrage.

Der Kleiderbügel steht für uns symbolisch für all jene Schwangerschaftsabbrüche in der Geschichte und auch heute noch, die auf Grund eines Verbots von Schwangerschaftsabbrüchen selbst vorgenommen werden mussten und müssen. Alltagsgegenstände wie Kleiderbügel, Strick-, und Häkelnadeln, eben alles, was lang genug ist um in die Gebärmutter vorzudringen, kann verwendet werden. Das Instrument wird durch den Muttermund gestochen und die Fruchtblase geöffnet, wodurch die Wehen einsetzen und der Embryo ausgestoßen wird. Der Kleiderbügel steht somit symbolisch für die ausweglose Situation von Frauen*, für ihre Entschlossenheit und ihren Leidensweg, der bis zum Tod führen kann.

Wir fordern:
Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen!
Abschaffung der Paragraphen 218 und 219 StGB!
Bedingungslose Kostenübernahme von Schwangerschaftsabbrüchen und Verhütungsmitteln auch für Frauen über 21!
Freiwillige Beratungsangebote!
Flächendeckender Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen!

Ob Kinder oder keine, entscheiden wir alleine!

Download: Flugi: Für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung!

Tags: 08MRZProFamilia
Kategorien: NoTroika-Gruppen

Rot liegt in der Luft? Wir brauchen ein neues '68 und der Kampf gegen die autoritäre Formierung der Gesellschaft

linksnavigator.de - 2. März 2018 - 23:20
Veranstaltung im Rahmen der Solidaritätstage09.03.2018 - 19:00Bildungsraum, Schönste. 28, Frankfurt

Auftakt der Solidaritätstage. Mit Infos zur Geschichte des Aktionstages 18. März und den Aktionstagen.

Wir zeigen den Film „Rot liegt in der Luft“ von Chris Marker

Gemeinsam – Solidarisch – Widerständig

linksnavigator.de - 27. Februar 2018 - 17:16
Solidaritätstage gegen Repression und autoritäre Formierung

Macht mit bei den Solidaritäts- und Aktionstagen:
15. März gegen Polizeigewalt
17. März gegen EU-Flüchtlingsdeals
18. März Solidarität mit politischen Gefangenen
21. März NewRoz + Solidarität mit Afrin

 

Das autoritäre Krisenregime

My Body My Choice – Our* Riots Our* Voice

linksnavigator.de - 27. Februar 2018 - 16:48
Demonstration am internationalen Frauen*kampftag08.03.2018 - 16:00Tilly-Edinger-Platz, 60486 Frankfurt am Main, Deutschland

+++english below+++

Do you Centro? Soliparty

linksnavigator.de - 27. Februar 2018 - 16:43
16.03.2018 - 22:00Cafee Koz, Mertonstrasse 26-28, 60325 Frankfurt am Main

An unserem Tanzabend wird von Funky- bis Deep House aufgelegt und zwar von unseren Herzkandidat*innen:

Trevor und Rachel Ochmonek (FFM/Düsseldorf)
Tjargonaut (FFM/Göttingen)
Fatemah fatosch und Ambrosy (FFM)

Solidarität mit Afrin

linksnavigator.de - 26. Februar 2018 - 8:48
Demo 3. März 2018, 12 Uhr Berlin Alexanderplatz

Salih Muslim, Ex- PYD Co Vorsitzender und TEV-DEM Vertreter in Prag verhaftet

linksnavigator.de - 26. Februar 2018 - 7:57
Kundgebung für seine sofortige Freilassung26.02.2018 - 14:30Tschechisches Konsulat, Eschersheimer Landstr. 22, Frankfurt

Ex- PYD Co Vorsitzender und TEV-DEM Vertreter Salih Muslim wurde heute zum Auslieferungswünsch der Türkei in tschechischen PRAG verhaftet.
Morgen wird seine Verhaftung in Frankfurt vor tschechisches Konsulat protestiert. 

Aufruf zur Freilassung von Salih Muslim

Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!

Interventionistische Linke (iL) - 20. Februar 2018 - 12:02
Bundesweite Grossdemonstration am 3. März 2018 in Berlin, 12 Uhr - Alexanderplatz

Das Bündnis für Demokratie und Frieden in Afrin ruft angesichts des fortgesetzten Krieges der Türkei gegen die kurdische Selbstverwaltung in Afrin/Rojava zur bundesweiten großen Demonstration der Solidarität auf.
Die Interventionistische Linke Frankfurt [iL*]-F unterstützt diesen Aufruf und beteiligt sich an diesem breiten Protest gegen den Krieg und die deutsche Unterstützung des Erdogan-Regimes. Tragen wir massenhaft in Berlin unsere Solidarität und unsere Wut auf die Straße.
Die “Êdî Bese“ (Es reicht!)-Plattform Frankfurt/Rhein-Main aus kurdischen, türkischen und deutschen linken Gruppen und Organisationen wird mit Bussen nach Berlin fahren. In Kürze wird es Busfahrkarten geben.
Achtet auf die Ankündigungen: www.linksnavigator.de.
Interessierte melden sich bitte: edibese.frankfurt@gmail.com

Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!
Aufruf des Bündnis für Demokratie und Frieden in Afrin
Bundesweite Grossdemonstration am 3. März 2018 in Berlin, 12 Uhr - Alexanderplatz

Seit dem 20. Januar 2018 greift das türkische Militär gemeinsam mit salafistischen bzw. dschihadistischen Gruppierungen das Gebiet Afrin in Rojava/Nordsyrien an. KurdInnen muslimischen, alevitischen und ezidischen Glaubens stellen die Bevölkerungsmehrheit Afrins. Darüber hinaus ist es Heimat christlicher AssyrerInnen und syrischer AraberInnen sowie vereinzelt ArmenierInnen. Die Stadt Afrin mit ihren umliegenden Dörfern im äußersten Nordwesten Syriens konnte seit Beginn des Kriegs trotz wiederholter Angriffe durch die Nusra-Front, den Islamischen Staat (IS) oder andere islamistische Gruppen sowie das türkische Militär relative Stabilität und den Frieden bewahren. Mehr noch wurde Afrin v.a. ab 2015 für Hunderttausende Binnenflüchtlinge aus Aleppo und den umliegenden Gebieten trotz Embargo und Isolation ein sicherer Hafen. Bis jetzt. Denn die türkische Armee und verbündete Salafisten bzw. Dschihadisten unter dem Label der Freien Syrischen Armee (FSA) greifen momentan nicht nur Flüchtlinge gezielt an, sondern verursachen auch neue Fluchtbewegungen.
Bei den vom türkischen Militär geführten Angriffen vom Boden und aus der Luft sind bis dato [Stand: 6. Februar 2018] 148 ZivilistInnen, darunter 17 Kinder, getötet worden. Die Zahl der Verwundeten liegt momentan bei 365. Bei einem großen Teil dieser zivilen Opfer handelt es sich um syrische Binnenflüchtlinge. Gezielt werden zivile Wohngebiete mit Artillerie und aus der Luft bombardiert, ganze Dörfer dem Erdboden gleichgemacht und systematisch Infrastruktur, wie Wasseraufbereitungsanlagen, zerstört. Videoaufnahmen belegen Kriegsverbrechen wie die Leichenschändung der YPJ-Kämpferin Barin Kobane als auch Folter und Misshandlung von gefangenen KämpferInnen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten und verschleppten ZivilistInnen.

Das türkische Militär führt gemeinsam mit Islamisten, die sich dem Label FSA bedienen, einen Angriffskrieg gegen ein Gebiet, das innerhalb der syrischen Staatsgrenzen liegt. Der türkische Überfall mit dem Ziel, Afrin zu besetzen und ethnische Säuberungen durchzuführen, stellt einen klaren Völkerrechtsbruch dar und muss auch so benannt und verurteilt werden. Hinzu kommt, dass der NATO-Partner Türkei und seine islamistischen Verbündeten diese Verbrechen mit deutschen Leopard-II-Panzern und Waffen begehen. Mit diesen Waffen aus deutscher Produktion wird nicht nur die Zivilbevölkerung bekämpft, sondern auch jene Frauen und Männer, die aufopferungsvoll den IS in ihrer Hochburg Rakka, in Kobanê und anderen Orten besiegt und somit auch unsere Sicherheit in Deutschland verteidigt haben.
Afrin ist eines der drei demokratisch selbstverwalteten Gebiete, die die Demokratische Föderation Nordsyrien umfasst. Seit 2012 wird hier das Projekt des Demokratischen Konföderalismus trotz Krieg und Embargo aufgebaut. Dieses strebt die gleichberechtigte Selbstverwaltung und demokratische Selbstbestimmung von Ethnien, Religionen und Geschlechtern an. Unter der Führung von Frauen findet ein Aufbruch statt, der für die gesamte Region richtungsweisend sein und ein Lösungsmodell für jahrzehntealte Konflikte darstellen kann. Dieses Projekt, das Hoffnung auf ein friedliches und demokratisches Syrien macht und einen positiven Effekt auf die gesamte Region haben kann, verdient unsere Unterstützung. Die türkischen Angriffe jedoch unterhöhlen die Chance auf eine baldige Lösung im syrischen Konflikt, sie destabilisieren die gesamte Region weiter, führen zu noch mehr Leid und Flucht. Vor allem die verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen in Afrin sind ernsthaft mit der Gefahr eines Völkermords konfrontiert.

In der Türkei selbst werden alle Menschen, die sich gegen diesen Krieg und für Frieden aussprechen, als Terrorist und Vaterlandsverräter abgestempelt. Bisher sind mehr als 600 Menschen in der Türkei verhaftet worden, weil sie sich öffentlich oder auf sozialen Medien gegen den Angriffskrieg auf Afrin ausgesprochen haben. Auch deshalb ist es von großer Bedeutung, dass wir unsere Stimme gegen Erdogans Krieg erheben.
Als Bündnis für Demokratie und Frieden in Afrin rufen wir zur breiten Solidarität auf und fordern von der Bundesregierung:

Sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Afrin
Sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei und sonstige autokratische Regime
Politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche
Die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen
Humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge
Um unseren Forderungen Nachdruck zur verleihen, rufen wir dazu auf, gemeinsam für Demokratie und Frieden in Afrin auf die Straße zu gehen und gegen die türkische Aggression zu protestieren. Alle demokratischen Institutionen und Verbände, Anti-Kriegs-, Ökologie- und Frauenbewegungen, Gewerkschaften sowie Einzelpersonen sind eingeladen, unseren Aufruf zu unterstützen und zu verbreiten.

03.03.2018 (Samstag)
Bündnis für Demokratie und Frieden in Afrin

https://friedenafrin.wordpress.com

Kategorien: NoTroika-Gruppen

New paths for a Europe from below. A workshop by Blockupy International and Friends at the Gipfel für globale Solidarität – Global Solidarity Summit

Blockupy-Frankfurt.org - 28. Juni 2017 - 13:17

Workshop: New paths for a Europe from below
New paths for a Europe from below – How to organise and mobilise transnationally in the current global context?

A workshop by Blockupy International and Friends at the Gipfel für globale Solidarität – Global Solidarity Summit

Dear all, friends and comrades from the last years,
Our Invitation to the workshop for our friends and comrades from the
last years (Invitation_to_Blockupy_International- WS)

In this workshop, we want to reflect on experiences of the “Europe of struggles” of the last years that will also convene in Hamburg against the G20. In the context of a “business as usual” of the EU’s neoliberal elites with their ongoing austerity politics and the growth of nationalism and right-wing populism across Europe, we want to discuss with activists from different European regions and networks perspectives, forms and strategies for new paths for a “Europe from below“.

We have seen many impressive experiences of new conflictual social dynamics on the transnational level, growing in the cracks of the multiple crises within the EU: the recent women’s struggles, environmental and climate justice fights, migrants’ and welcome initiatives, experiments with innovative forms of organization and strike, the continuous struggles against austerity effects and precarisation, new self-government experiences on city level, etc. This rich and articulated picture of struggles and movements offers us a fragmented image of a “Europe from below”.

However, we lack adequate strategies to break the “business as usual” of neoliberal elite as well as the current nationalist and racist tendencies, to affect the power relations and enhance the perspectives of positive change. Therefore, the G20 protests, just like Blockupy, should not remain a single event in a row of isolated episodes of protest. Therefore, we as movements coming from the transnational “anti-austerity struggles” in Europe of the previous years we also want
to make use of the moment of convergence the protest against the G20 in Hamburg promises to be.

Let us – as European activists – use this moment to come together and debate the current movement politics in Europe and beyond.
Therefore, in this workshop we want to discuss how we can organise and mobilise transnationally in a longer process:
* Speaking from the struggles in your regional/national contexts, where do you see common points or strategies for a transnational practice?
* Which campaigns, initiatives and tools are urgently needed in Europe nowadays?
* How can we build our own positive vision of a strong, internationalist left pole in Europe as opposition to the neoliberal EU and nationalist reactionary forces?
* How can we use concrete experiences such as Blockupy Europe or the G20 protests? Which role do transnational coalitions play?

Those and other questions we would like to discuss with speakers from Greece, Spain, the UK. France, Poland – and of course with anybody who will decide to come to Hamburg and our workshop. Depending on how many will participate we will have inputs from the panel and the floor.

The workshop language will be English. It will take place on Thursday, 6 July, from 9-11 am at “Alabama Kinosaal‘, close to the main spaces of Kampnagel. Detailed information will be available soon, for now see http://solidarity-summit.org/en/global-solidarity-summit

Kategorien: Blockupy-Frankfurt

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