Interventionistische Linke

Frankfurts Ordnungsamt will Blockupy-Aktivisten einschüchtern – weitere Proteste werden aber schon vorbereitet. Ein Gespräch mit Ani Dießelmann
Verfasst von Anonymous am 1. November 2012 - 12:08

Die Stadt Frankfurt am Main verschickt nun Bußgeldbescheide an Teilnehmer der Proteste gegen die Krisenpolitik während der Aktionstage im Mai – obgleich die Gerichte dem Versuch, letztere zu unterbinden, mehrfach eine Absage erteilten. Wer ist davon betroffen? Und gibt es eine Möglichkeit, dies als rechtswidrig zurückzuweisen?

Solidarity Statement of the Interventionist Left
Verfasst von Anonymous am 9. Oktober 2012 - 23:19

We know you don't want her. We don't want her either!
On the occasion of chancellor Merkel's visit to Greece we express our solidarity with and our admiration for the struggle of the
Greek people: We stand behind you!
Pretending to support Greece, Merkel is pushing forward devastating neoliberal politics all around Europe. We deeply oppose the German austerity policy that is destroying Greece and the livelihood of the Greek population, and we welcome the increasing number of people that carry their rage to the streets.

Erklärung der interventionistischen Linken (iL) zum Abschluss der Europäischen Aktionstage
Verfasst von online.red am 20. Mai 2012 - 22:00

Dies ist eine nüchterne Bilanz, wir kennen unsere Grenzen. Wir wissen, dass sie enger gesteckt sind als wir uns das wünschen. Wir wollten mehr sein, wollten häufiger den entscheidenden Schritt voraus sein. Wir haben uns viel mehr Zelte auf den Plätzen gewünscht, für längere Zeit. Wir hatten eine Vielzahl von Versammlungen und Treffen vorbereitet, von Gelegenheiten zum freien Austausch und zur freien Debatte. Die Gewalt der Verbote und die Gewalt derer, die sie umsetzten, haben uns daran gehindert.

Veranstaltungstour von Rosa-Luxemburg-Stiftung und Interventionistische Linke
Verfasst von online.red am 19. April 2012 - 8:05

rlstour-nofuture.jpgDie Zeichen stehen auf Sturm. Der totgesagte Neoliberalismus feiert im Süden Europas ein politisches Comeback. Im Namen der europäischen Stabilität werden Länder wie Griechenland, Spanien und Italien auf Kosten der Bevölkerung kaputt gespart. Dabei spielt Deutschland als stärkste Macht in der EU neben Frankreich eine führende Rolle in der Durchsetzung dieses Angriffs auf die Lebensqualität und die sozialen Rechte der Betroffenen.
Insbesondere junge ArbeiterInnen und Angestellte haben kaum noch eine Chancen auf berufliche und finanzielle Perspektiven. So sind in Griechenland und Spanien die Hälfte und in Italien 30% aller unter 25-jährigen arbeitslos. Eine an die deutsche Agenda 2010 angelehnte "europäische Agenda 2020" soll hier durchgesetzt werden, ArbeiterInnenrechte eingedämmt und der Widerstandswille gebrochen werden. Doch in den Ländern findet ein vielfältiger Widerstand statt. Diesen Kämpfen, den dort gemachten Erfahrungen und den sich daraus ergebenden Perspektiven und Konflikten wollen wir ein Forum bieten und die Möglichkeiten von gelebter Solidarität ausloten. Deshalb haben wir AktivistInnen aus verschiedenen sozialen Kämpfen nach Deutschland eingeladen. Sie erzählen von dem Alltag unter neoliberalem Belagerungszustand, den Protesten auf den Plätzen der Städte, Generalstreiks, Protesten von Studierenden und jungen AktivistInnen, der Verhinderung von Wohnungsräumungen und der Mobilisierung zu den europäischen Aktionstagen in Frankfurt vom 16.-19. Mai.

Interviews mit Tadzio Müller, Werner Rätz und Alexis Passadakis
Verfasst von admin am 15. März 2012 - 11:52
Flugblatt der Interventionistischen Linken (iL)
Verfasst von online.red am 9. Februar 2012 - 1:00

Es spricht sich schon seit Monaten herum, Gewissheit haben wir seit zwei Wochen: In diesem Frühjahr versuchen die sozialen Bewegungen und Linken in Deutschland endlich, Anschluss zu finden an ihre Freund_innen und Genoss_innen in Athen, Madrid und Rom. Wir wissen, dass Frankfurt dabei zum zentralen Ort der Auseinandersetzung werden wird. Hier sitzen, dicht gedrängt zwischen wenigen Straßen, die EZB, die mächtigsten deutschen und einige wichtige internationale Banken.

Einladung zu Aktionen gegen kapitalistische Krisenpolitik
Verfasst von online.red am 22. Dezember 2011 - 10:48

seit 2011 findet die Krise ihren Widerhall endlich auch in einer Vielzahl von Assambleas und Besetzungen weltweit: Tunis, Kairo, Madrid, Barcelona, Tel Aviv, Athen, New York, Oakland... Seit Monaten belagern Zelte der occupy-Bewegung auch die EZB in Frankfurt. Den Finanzplatz Frankfurt im Visier zu behalten, ist von entscheidender Bedeutung: hier trifft sich die Troika von EZB, IWF und EU-Kommission, hier wird ausgehandelt, was die deutsche Bundesregierung und ihre Verbündeten europaweit durchsetzen wollen.

Ein Textentwurf aus der internen Debatte der interventionistischen Linken (iL)
Verfasst von online.red am 14. Oktober 2011 - 0:00

Vorbemerkung: Dies ist kein gemeinsames Flugblatt der iL, sondern Dokument einer Positionssuche in der iL. Die Genoss_innen und Gruppen, die es diskutiert und verfassten haben, stellen hier vor dem Aktionstag des 15. Oktobers und der aktuellen Politik der Plätze ihre Überlegungen zur Diskussion. In der kurzen Frist, die nach dem Aufruf zum Aktionstag blieb, hatten wir nicht die Zeit, eine Debatte zu führen, an der alle hätten teilnehmen und die deshalb von allen hätte entschieden werden können.

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